Wie kann ich eine neue Katze gut zu Hause eingewöhnen?

Der Lockdown sollte zwar kein Grund dafür sein, sich unüberlegt Tiere anzuschaffen, dennoch legen sich derzeit mehr Deutsche eine Fellnase zu als in der Vergangenheit. Die Gründe dafür liegen auf der Hand, bedenkt man, dass aktuell unheimlich viele Arbeitnehmer im Home-Office arbeiten und dass es kaum Freizeitaktivitäten gibt. Wer sich vorab nicht ausreichend informiert, ist aber mit dem neuen Haustier schnell überfordert.

Die Vorstellung, dass die neue Katze dankbar für ihr neues Zuhause vom ersten Tag an fröhlich schnurrend ihren Platz im Körbchen bezieht, ist ebenso schön wie unrealistisch. Tatsächlich fällt es Katzen häufig schwer, sich in ihrem neuen Heim einzugewöhnen. Geht man mit falschen Erwartungen ran, hält schnell Enttäuschung Einzug: Die Katze versteckt sich, faucht und verschmäht vielleicht sogar ihr Futter. Scheint die Eingewöhnung holprig zu verlaufen, kommt es schon mal vor, dass Herrchen oder Frauchen sich dazu entschließen, das Tier wieder abzugeben. Es wird zum Wanderpokal. Um so etwas zu vermeiden, ist die Vorbereitung das A und O, wenn man sich eine Katze holt. Die nachfolgenden Tipps erleichtern die Eingewöhnung ein wenig – für den Halter und vor allem für das Kätzchen.

Tierretter – wenn der Dank ausbleibt

Es ist löblich, wenn man sich dazu entscheidet, kein Kitten zu holen, sondern älteren Katzen eine zweite Chance zu bieten. Dennoch erfordert dies meist ein wenig Erfahrung und vor allem viel Geduld. Je älter die Katze, desto schwerer fällt ihr auch die Umstellung. Eine große Hilfe kann dann CBD Öl für Katzen sein. Durch seine entspannende Wirkung hilft es gegen Unwohlsein und Angstzustände. Als natürlicher Stimmungsaufheller kann es dafür sorgen, dass die Katze ihr neues Zuhause schneller akzeptiert und sich ihren Menschen schneller annähert. Dabei gilt: Man muss der Katze die Zeit geben, die sie benötigt. Drängt man sie in die Ecke, um vermeintlich schneller Kontakt herzustellen, kann das Tier das als Grenzüberschreitung und somit als Beweis werten, dass man ihr Böses will.

Katzen Baby – plötzlich ohne Mama

Doch auch wenn man sich ein Kitten holt, ist das kein Garant für eine schnelle Eingewöhnung. Als Halter sollte man dabei immer im Hinterkopf behalten, dass das kleine Kätzchen es gewöhnt war, sich zum Schlafen eng an Mama zu kuscheln. Spätestens in der ersten Nacht wird Kitten dann oft bewusst, dass sie alleine in einer neuen Umgebung sind. Um ihnen die Ankunft, aber auch das spätere Leben leichter zu gestalten, sollte man im besten Fall immer zwei Kätzchen holen – am besten sogar aus dem gleichen Wurf. Bei älteren Katzen sollte man stets abfragen, ob das Tier andere Katzen gewöhnt ist oder besser alleine gehalten wird.

Verstecke respektieren – Grenzen dulden

In den ersten Tagen kann es sein, dass die Katze sich versteckt. Freiwillig kommt sie aus diesem Versteck nur hervor, wenn alles ruhig ist. Das sollte man akzeptieren und das Tier nicht unnötig bedrängen. Kann die Katze die neue Umgebung in Ruhe erkunden, wird sie schnell feststellen, dass das neue Heim doch ganz schön ist. Bei ihren nächtlichen Erkundungstouren sollte die Katze immer Zugang zu Wasser und Futter haben. Wer für schnellere Entspannung sorgen möchte, kann spezielle CBD Tropfen für Katzen unter das Nassfutter mischen.

In ihrem Versteck sollte man die Katze übrigens nicht besuchen. Sie sieht es dann nicht mehr als sicheren Hafen an und wird noch mehr verunsichert.

Kommunizieren mit der neuen Katze

Für uns Menschen ist Blickkontakt das A und O der Kontaktaufnahme. Doch die Fellnasen verstehen einen tiefen Blick in die Augen als Kampfansage. Aus diesem Grund sollte man es vermeiden, dem neuen Mitbewohner länger in die Augen zu schauen. Stattdessen sollte man sich auf etwas neben der Katze konzentrieren und einige Male blinzeln, wenn sie einem über den Weg läuft. Blinzeln gilt als Zeichen der Entspannung. Der Halter signalisiert seinem Tier damit: Ich bin entspannt, mir geht es gut, also kannst auch du dich entspannen. Faucht die Katze, ist das als klares Zeichen zu verstehen, dass man eine Grenze überschritten hat. Vor allem Kinder im Haushalt müssen akzeptieren, dass es nun eine Weile ruhiger zugeht.