Presseinformationen

  1. September 2007
    Sana Kliniken Berlin-Brandenburg mit neuer Doppelspitze

    Irmgard Wübbeling in die Geschäftsführung der zweitgrößten privaten Klinikgruppe in Berlin berufen

    Die Gesellschafterversammlung der Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH hat einstimmig Irmgard Wübbeling als Geschäftsführerin berufen. In der Doppelspitze mit Dr. Jens Schick, Geschäftsführer und Sprecher der Unternehmensleitung, wird sie ab dem 1. Oktober 2007 die Geschicke der zweitgrößten privaten Klinikgruppe in Berlin lenken und als Schwerpunkt den Geschäftsbereich Finanzen übernehmen. Das Krankenhaus-Unternehmen beschäftigt 2.100 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von 140 Millionen Euro jährlich.

    Otto Melchert, der übergangsweise die Geschäftsführung gemeinsam mit Dr. Jens Schick ausübte, wird sich ab Oktober wieder auf seine Aufgaben als Generalbevollmächtigter der Sana Kliniken AG und Mitglied der erweiterten Geschäftsführung konzentrieren.

    Ihre Laufbahn begann die ausgewiesene Finanzexpertin als Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin 1996 bei der Allgemeinen Prüfungs- und Beratungsgesellschaft mbH in Münster. Sechs Jahre später wechselte sie als Leiterin des Finanzwesens zum Landschaftsverband Westfalen Lippe. In 2006 folgte die Berufung als stellvertretende Kaufmännische Direktorin an die beiden Kliniken Gütersloh und Paderborn des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, einem Kommunalverband mit 19 Krankenhäusern. Die 44jährige Geschäftsführerin bringt mehr als 10 Jahre Erfahrung im Finanz- und Rechnungswesen mit.

    Irmgard Wübbeling ist verheiratet und hat einen Sohn.

  2. August 2007
    Sana Kliniken Berlin-Brandenburg: Keine Probleme in der Patientenversorgung

    Eine der größten orthopädischen Kliniken in Deutschland, die Klinik für Endoprothetik der Sana Kliniken Sommerfeld, sowie die Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des Sana Klinikums Lichtenberg sind von den aktuellen Problemen in der Versorgung mit Prothesen nicht betroffen.

    Das Sana Klinikum Lichtenberg implantiert u.a. jährlich u.a. Prothesen der Firma Smith & Nephew. Des weiteren wird Osteosynthesematerial (Nägel für Frakturen) dieser Firma verwendet.
    Dr. med. Christian Müller, Chefarzt der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Sana Klinikum Lichtenberg kann das Auftreten fehlerhaft beschrifteter Verpackungen der Produkte der Firma Smith & Nephew nicht bestätigen.
    „Das Prothesenmaterial der Firma Smith & Nephew ist ein sehr gutes Implantatmaterial und im Sana Klinikum Lichtenberg haben wir keinerlei negative Erfahrungen weder mit Verpackungen noch missverständlicher Beschriftung ausmachen können“, so Chefarzt Dr. Müller.
    „Die mit „non-modular cemented“ gekennzeichneten Knieprothesen werden in Lichtenberg selbstverständlich zementiert eingesetzt“, erklärt Chefarzt Dr. Müller.

    Privat-Dozent Dr. med. Andreas Halder , Chefarzt der größten operativen Klinik für Orthopädie in Berlin und Brandenburg , der Klinik für Endoprothetik an den Sana Kliniken Sommerfeld:
    „ Non-Modular Cemented bedeutet, dass die Prothese aus einem Stück besteht (non modular = nicht modular oder nicht aus mehreren Teilen )und dass diese zementiert (cemented) eingesetzt werden muss.“
    Die Klinik für Endoprothetik der Sana Kliniken Sommerfeld, mit über 1.000 Kniegelenksprothesen und 1.200 Hüftoperationen pro Jahr arbeitet fast ausschließlich mit Produkten der Firmen Zimmer, Biomet und Link.

    „Bevor ein Gelenkimplantat im OP überhaupt eingesetzt wird, nimmt die OP-Schwester die Verpackung in die Hand, hält diese hoch in Blickkontakt zum Operateur und liest laut die Beschriftung der Verpackung vor. Erst dann entscheidet der Operateur, die Verpackung zu öffnen. Und spätestens dann, wenn der Chirurg das Implantat in den Händen hält, erkennt er anhand der Oberfläche und der Beschaffenheit des Implantats , um welche Art von Implantat es sich handelt. Dies ist, wenn Sie so wollen, die eigentliche Endkontrolle am OP-Tisch, die Begutachtung des Implantates durch den Operateur.“, erklären beide Experten übereinstimmend.

    Bei Hüftoperationen werden in keinem der beiden Sana Kliniken Produkte der österreichischen Firma „Falcon medical“ verwendet.

    In den ebenfalls zur Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH gehörenden Krankenhäusern Gransee und Templin werden keine Knieimplantate eingesetzt. Bei Hüftoperationen sind ebenfalls keine Produkte der österreichischen Firma im Einsatz.

    Das Sana Klinikum Lichtenberg, die Sana Kliniken Sommerfeld gehören sowie die Sana Krankenhäuser in Templin und Gransee seit 2005 zur Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH, die Einrichtungen zur ambulanten, stationären und rehabilitativen Gesundheitsversorgung in Berlin und Brandenburg betreibt und deren Mehrheitsgesellschafter die Sana Kliniken GmbH & Co. KGaA, einer der führenden Klinikbetreiber Deutschlands, ist.

  3. April 2007
    Sana Kliniken auf dem Weg zur AG

    Der Sana-Klinikenkonzern wird die bisherige Rechtsform einer Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) ablegen und die einer Aktiengesellschaft (AG) annehmen. Gleichzeitig erfolgt eine Aufstockung des Grundkapitals auf 120 Millionen Euro. Das hat für die weitere Entwicklung des Unternehmens und vor allem für den eingeschlagenen Wachstumskurs große Vorteile.

    Der Aufsichtsrat der Sana Kliniken GmbH & Co. KGaA hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, die Umwandlung der Rechtsform in eine Aktiengesellschaft vorzubereiten. Der Formwechsel soll im Rahmen der Hauptversammlung am 20. Juni 2007 beschlossen werden. Anschließend ist die Eintragung ins Handelsregister zur zweiten Jahreshälfte vorgesehen. Mit der beabsichtigten baldigen Umwandlung will das Unternehmen den finanziellen und operativen Spielraum des derzeit 35 eigene Kliniken umfassenden Konzerns erweitern. Im Zuge dieser Entscheidung beschloss der Aufsichtsrat der Hauptversammlung die Erhöhung des Grundkapitals von 80 Millionen Euro auf 120 Millionen Euro vorzuschlagen.

    Der Krankenhausmarkt in Deutschland befindet sich nach den Worten von Dr. Reinhard Schwarz, Vorsitzender der Sana-Geschäftsführung, derzeit in einem rasanten Wandel, der auch private Krankenhausbetreiber vor große Herausforderungen stellt. Insbesondere bestehe bei vielen Krankenhäusern in Deutschland ein gewaltiger Sanierungsbedarf bei zugleich steigenden Kosten. Vor diesem Hintergrund stelle die zukunftsorientierte Rechtsform der Aktiengesellschaft einen Meilenstein für Sana dar und ermögliche es, im Kerngeschäft „Kliniken“ noch erfolgreicher zu agieren. Zugleich rücke das Ziel näher, mit Sana an die Spitze der drei anderen großen Mitbewerber aufzuschließen. Das Unternehmen befindet sich derzeit auf Platz vier der privaten Klinikgruppen. Durch die Umwandlung und die Kapitalerhöhung erhöht sich die Kapitalkraft des Konzerns nachhaltig und ermöglicht ein flexibleres und zugleich größeres Engagement der Anteilseigner. „Die Aktiengesellschaft wird Sana einen Schub geben zu weiterem, profitablem Wachstum sowie zu noch mehr Innovation in der Gestaltung krankenhausinterner Prozesse“, betonte Schwarz. Nach Auffassung des Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Josef Beutelmann bekräftigen die PKV-Gesellschafter mit diesem Schritt ihr eindeutiges Bekenntnis, die Sana Kliniken weiter zu stärken und die Wachstumsziele nachdrücklich zu fördern.

    Die Sana Kliniken haben 2006 mit 12.400 Mitarbeitern Erlöse von 792 Millionen Euro erwirtschaftet und damit den Umsatz um 4 Prozent gesteigert. 662.000 Patienten wurden versorgt (im Vorjahr 511.000). Dabei hat das Unternehmen seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Neu hinzugekommen sind in 2006 Europas größtes Herzzentrum im niedersächsischen Bad Oeynhausen, das städtische Krankenhaus im bayerischen Pegnitz sowie zuletzt das Ohre-kreis-Klinikum in Sachsen-Anhalt mit den Krankenhäusern in Haldensleben und in Wolmirstedt. Neue Häuser in der Managementverantwortung der Sana sind zum Jahresende das Elbe-Elster Klinikum sowie das Caritas Krankenhaus St. Josef in Regensburg.

    Ein Börsengang der Sana Kliniken ist nicht geplant. In engem Zusammenhang mit der Rechtsformumwandlung stehen auch andere finanztechnische Maßnahmen, die das Unternehmen in jüngster Zeit ergriffen hat, zum Beispiel die Umstellung in der Rechnungslegung auf den internationalen Standard IFRS sowie das erst vor kurzem sehr erfolgreich platzierte Schuldscheindarlehen in Höhe von 120 Millionen Euro. Für größere Akquisitionen und Investitionen können damit ausreichend finanzielle Mittel aufgebracht werden. Sana als Aktiengesellschaft passe nach Schwarz` Worten gut zur Erfolgsgeschichte des Unternehmens.

  4. März 2007
    Ein Kniegelenk speziell für Frauen

    Sana Kliniken Sommerfeld setzen neue Maßstäbe für ihre Patientinnen

    Männer und Frauen sind in vielerlei Hinsicht verschieden. Selbst bei der Anatomie des Kniegelenks gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede. In der Klinik für Endoprothetik der Sana Kliniken Sommerfeld können Patientinnen, die ein künstliches Kniegelenk benötigen, seit Mitte März ein speziell an die weibliche Anatomie angepasstes Implantat erhalten. Das Zimmer® Gender Solutions™ High Flex Knie berücksichtigt die wichtigsten anatomischen Unterschiede und soll so für einen verbesserten Sitz sorgen. Die erste Implantation des Gender Solutions High FlexKnies erfolgt in der Klinik für Endoprothetik Sommerfeld am 27. März 2007.

    In den Sana Kliniken Sommerfeld erhalten jährlich etwa 1.000 Patienten ein neues Kniegelenk. In ganz Deutschland sind es rund 100.000 Menschen, mehr als zwei Drittel sind Frauen (i). Da die Maße herkömmlicher Knieimplantate hauptsächlich auf Daten der männlichen Anatomie beruhen, versuchte man bisher, die anatomischen Besonderheiten des weiblichen Knies durch kleinere Implantatgrößen zu berücksichtigen. „Wie wissenschaftliche Studien zeigen, ist bei einem Knieimplantat aber nicht nur die Größe entscheidend – es kommt vor allem auf die anatomische Passform an“, erklärt PD Dr. med. Andreas M. Halder, Chefarzt der Klinik für Endoprothetik.

    Die Form macht den Unterschied
    Grundlage für die Entwicklung des Gender Solutions High Flex Knies bildete ein dreidimensionaler Knochenatlas von Dr. Mohamed Mahfouz, University of Tennessee (USA), der die anatomischen Besonderheiten des weiblichen Knies erstmals gesondert aufzeigt:

  • Die Gelenkfläche des weiblichen Oberschenkelknochens ist schmaler und eher trapezförmig gebaut, während das männliche Knie tendenziell eine rechteckige Form besitzt.
  • Die Vorderseite des Oberschenkelknochens ist bei Frauen weniger ausgeprägt.
  • Auf Grund des oft breiteren weiblichen Beckens, haben Frauen eine Tendenz zur X-Bein-Stellung. Dadurch wird auch die Führungslinie der Kniescheibe beeinflusst.

 

Das Gender Solutions High Flex Knie wurde in seiner Form an diese speziellen Bedürfnisse angepasst: Es ist an der Vorderseite des Oberschenkelknochens dünner, schmaler und sorgt für einen verbesserten Lauf der Kniescheibe.

Neue Versorgungsmöglichkeit
Auf Grund der am männlichen Knie orientierten Passform der herkömmlichen Knieimplantate waren bisher häufig individuelle Anpassungen am Oberschenkelknochen der Frau notwendig. Durch die verbesserte Passform des Gender Solutions High Flex Knie können viele dieser Anpassungen vermieden werden. „Der Großteil der Patientinnen macht gute Erfahrungen mit einem herkömmlichen Implantat. Bei einigen kann es aber zu Schmerzen oder einem Fremdkörpergefühl kommen“, stellt PD Dr. Halder fest. Das Gender Solutions High Flex Knie könnte für einige der Patientinnen zukünftig eine Lösung sein. PD Dr. Halder sieht in dem neuen Implantat eine zusätzliche Alternative für Frauen – neben der herkömmlichen Auswahl an Knieimplantaten. „Bei jeder Patientin überprüfen wir eingehend die individuellen anatomischen Verhältnisse sowie das Krankheitsbild und entscheiden mit der Patientin, welche Versorgung für sie die beste ist“ betont PD Dr. Halder.

Die Klinik für Endoprothetik der Sana Kliniken Sommerfeld ist eine der ersten rund 20 Kliniken in Deutschland, die das Gender Solutions Kniesystem einsetzen.

Die Sana Kliniken Sommerfeld zählen im Bereich der Endoprothetik zu den führenden Kliniken Deutschlands. Chefarzt PD Dr. med. Andreas M. Halder übernahm im Januar 2001 die Leitung der Klinik für Endoprothetik, die in diesem Jahr ihr 20jähriges Gründungsjubiläum feiert. 1987 verfügte die Klinik über 42 Betten, es wurden damals 239 künstliche Gelenke im Jahr implantiert. Inzwischen hat sich die Zahl der endoprothetischen Operationen von 1300 im Jahr 1999 auf heute 2600 Fälle pro Jahr gesteigert. Die Verweildauer der Patienten im Krankenhaus ist dagegen von zwanzig 20 auf durchschnittlich zwölf Tage gesunken. Im Jahr 2005 wurde ein neues Untersuchungs- und Behandlungsgebäude, u. a. ausgerüstet mit drei modernen OP-Sälen, in Betrieb genommen.

Komplettiert wird das orthopädische Versorgungsprofil am Standort Sommerfeld durch die Klinik für Manuelle Medizin als Fachkrankenhaus für nichtoperative Orthopädie und Schmerzmedizin, die ebenfalls 1987 unter Leitung von Chefarzt Dr. med. Wolfram Seidel gegründet wurde, sowie die Rehabilitationsklinik für Orthopädie und Pneumologie.

(i): Robert-Koch-Institut in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt (Hrsg.). Gesundheitsberichter-stattung des Bundes. Gesundheit in Deutschland. Berlin: Juli 2006, 39; ISBN 3-89606-173-9, PDF-Download unter www.rki.de

  1. Dezember 2006
    Sana Kliniken Sommerfeld – Hellmuth-Ulrici-Kliniken – erhalten Bewilligungsbescheid des MASGF in Höhe von 10,7 Mio Euro

    Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie übergab am 22. Dezember 2006 ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art. Der Geschäftsführer der Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH, Dr. Jens Schick und der Direktor der Sana Kliniken Sommerfeld nahmen einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 10,7 Mio Euro entgegen.
    Mit diesem Bewilligungsbescheid beteiligt sich das Land Brandenburg somit erneut an den Investitionen in Höhe von 14,7 Mio Euro am Sommerfelder Standort.

    Nach Beendigung des zweiten Bauabschnittes im Sommer 2005 – 15, 3 Mio Euro Fördermittel flossen hier in das neue Untersuchungs- und Behandlungsgebäude sowie die Sanierung von zwei Bettenstationen- , wird mit dem 3. Bauabschnitt die Sanierung der denkmalgeschützten Großpavillons fortgeführt.

    Bei laufendem Krankenhausbetrieb werden bis Ende 2010 die Klinik für Manuelle Medizin im Haus 8, die Klinik für Endoprothetik im Haus 2 sowie die Häuser 4, 3, 7, 15 und 16 von Grund auf modernisiert. Es entstehen für die beiden Kliniken komfortable Patientenzimmer mit insgesamt 122 Betten und ebenso modernste Arbeitsplätze für die Mitarbeiter.

    Weitere Teilsanierungen und Abrissarbeiten bilden den Abschluss der mehrjährigen Bautätigkeit auf dem Klinikgelände.

    Einschließlich der 10,7 Mio Euro für den 3. Bauabschnitt förderte das Gesundheitsministerium Sanierungen und Neubauten der Kliniken seit 1991 mit fast 39 Mio Euro.

    „Mit den Neubauten und der Sanierung der denkmalgeschützten Gebäude können sich die Fachkliniken für Orthopädie und Schmerzmedizin sehr gut weiterentwickeln. Mit ihren Fachgebieten und hochspezialisiertem Fachpersonal hat dieser Standort weit über Brandenburg hinaus einen sehr guten Ruf“ so Dr. Jens Schick, Geschäftsführer der Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH.

    Die Sana Kliniken Sommerfeld wurden 1912 bis 1914 als Fachklinik für Lungenheilkunde auf einem weiträumigen, bewaldeten Areal in alpenländischem Baustil errichtet und 1925 erweitert. Auf Grund ihrer Architektur und Lage wird sie Brandenburgs „Schwarzwaldklinik“ genannt.

    Es stehen 200 Klinikbetten zur Akutversorgung und 236 Plätze in der angeschlossenen Reha-Klinik zur Verfügung. Träger der Hellmuth-Ulrici-Kliniken ist die Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH deren Hauptgesellschafter die Sana Kliniken GmbH & Co. KG aA, einer der führenden privaten Klinikbetreiber Deutschlands ist.

    Seit 1999 hat sich die Zahl der endoprothetischen Operationen in der Klinik für Endoprothetik unter Leitung von Chefarzt PD Dr. med. Andreas Halder von 1300 auf 2600 Fälle pro Jahr verdoppelt. Gesunken ist dagegen die Dauer, die die Patienten im Krankenhaus bleiben müssen von 20 auf durchschnittlich 12 Tage.

    Auch das zweite Standbein, die Klinik für Manuelle Medizin, der als Chefarzt Dr. Wolfram Seidel vorsteht, verzeichnet mit einer Steigerung von 1160 Fällen im Jahr 1999 auf über 2000 Fälle im Jahr 2006ebenfalls eine Verdoppelung der behandelten Patienten.Die Klinik für Manuelle Medizin ist überregional anerkannt und in der Schmerztherapie führend.

    Das dritte Standbein bildet schließlich die gut ausgelastete Reha-Klinik für Orthopädie und Pneumologie mit Chefarzt Stefan Zinck an der Spitze.
    Einen Ausblick auf die Zukunft der Hellmuth-Ulrici-Kliniken gab der ärztliche Direktor der Kliniken, OMR Dr. med. Albrecht Weinecke auch. „Die Behandlung von Rheuma-Erkrankungen und Endoprothesen soll weiter ausgebaut werden, das Feld der ambulanten Eingriffe ebenso. Zu den medizinischen Möglichkeiten, die in Sommerfeld selbst entwickelt wurden, gehören neue Formen der minimalinvasiven Endoprothetik und knochensparende Prothesen.“

    Geht es nach Klinik-Geschäftsführer Wilfried Frank und seinen Chefärzten, soll mit der Sanierung der Kliniken die Bautätigkeit aber keineswegs abgeschlossen sein.

    Eine Erweiterung der Bettenkapazitäten würde helfen, dem steigenden Bedarf zu entsprechen und vorhandene Wartezeiten abzubauen.

  2. Oktober 2006
    Otto Melchert in die Geschäftsführung der Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH berufen

    Auf Beschluss der Gesellschafterversammlung der Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH (SBB) wird Herr Otto Melchert zum 1. November 2006 in die Geschäftsführung der SBB berufen. Er nimmt interimistisch die Funktion des Geschäftsführers und Sprecher der Geschäftsführung wahr und leitet die SBB GmbH gemeinsam mit Herrn Dr. Jens Schick.

    Otto Melchert ist seit 1990 für die Sana in verschiedenen Funktionen tätig so als Geschäftsführer und Regionaldirektor. Seit 2004 trägt er als Generalbevollmächtigter die Verantwortung für die Region Nord-Ost der Sana Kliniken und ist Mitglied der erweiterten Sana-Geschäftsführung.

    Otto Melchert, geborener Niedersachse, Vater zweier erwachsener Kinder, gilt als ausgewiesener Experte für die integrierte Versorgung und Disease-Management.

  3. Juni 2006
    Wenn der Schuh drückt

    Patienteninformationstag am 21. Juni in den Sana Kliniken Sommerfeld

    Unsere Füße leisten Schwerstarbeit: Ein ganzes Leben lang müssen sie uns tragen und laufen mit uns dabei drei Mal um die Erde. Doch anstatt sie zu pflegen, pressen wir sie in Schuhwerk, das uns nicht die Anatomie, sondern die Mode vorgibt. Fuß- und Zehenfehlstellungen wie Hallux valgus sind die Folge. Am 21. Juni können sich Patienten bei Chefarzt Dr. Andreas Halder und seinem Team von den Sana Kliniken Sommerfeld über diese und andere Fußerkrankungen informieren. Der Patienteninformationstag findet von 16 bis 18 Uhr im Kulturhaus der Klinik, Waldhausstraße, 16766 Kremmen/OT Sommerfeld statt.

    Wenn der Schuh drückt und das Laufen schmerzt, liegt möglicherweise eine Fehlstellung von Fuß oder Zehen vor. Weit verbreitet ist die Schiefstellung der Großzehe, der so genannte Hallux valgus, an der in Deutschland etwa acht bis zehn Millionen Menschen leiden. Ursache dieser Erkrankung des Vorfußes ist meist das langjährige Tragen spitzer, hoher Schuhe, weshalb Frauen besonders häufig betroffen sind. Die Großzehe wird so ständig nach außen in Richtung der anderen Zehen gedrückt.

    Kosmetisches Problem oder schmerzhafte Bewegungseinschränkung
    Mit der Schiefstellung der Großzehe geht eine Verformung des Vorfußes einher. Im Laufe der Zeit ändert sich die Zugrichtung der Muskeln. Die Zehe wird nicht mehr von den anderen Zehen weg, sondern nach außen hin gezogen. Dadurch springt das Köpfchen des Mittelfußknochens an der Innenseite des Fußes hervor, der Ballen vergrößert sich. Dieser Zustand kann sich so weit verschlechtern, dass die Großzehe schließlich rechtwinklig von der Grundstellung abweicht und sich über die zweite und dritte Zehe legt. In den meisten Fällen ist der Hallux valgus für die Betroffenen ein rein kosmetisches Problem. Er kann aber auch Schmerzen und Schwierigkeiten beim Gehen bereiten. Reibt der vergrößerte Ballen am Schuh, werden die Haut und der darunter liegende Schleimbeutel gereizt. Druckstellen, Schwellungen und Entzündungen, die jeden Schritt zur Qual machen, entstehen. Durch die Schiefstellung der Großzehe kann sich auch eine schmerzhafte Arthrose ausbilden, die die Beweglichkeit des Fußes stark einschränkt. In diesen Fällen kann nur noch eine Operation Linderung verschaffen.

    Information und Aufklärung aus erster Hand
    „Da die Behandlung von Fuß- und Zehenfehlstellungen auf den Einzelfall zugeschnitten werden muss und es eine Vielzahl an Operationsmethoden gibt, ist die Aufklärung des Betroffenen besonders wichtig“, so Dr. Andreas Halder, Chefarzt der Klinik für Endoprothetik in den Sana-Kliniken. Zusammen mit seinem Team wird er auf dem Patienteninformationstag verschiedene Fehlstellungen und ihre operative Behandlung vorstellen. Weitere Vortragsthemen sind die Arthrose im Sprunggelenk sowie die Vorbeugung von Fußerkrankungen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, den Referenten Fragen zu stellen. Die Sana-Kliniken Sommerfeld zählen im Bereich der Endoprothetik zu den führenden Kliniken Deutschlands. Einheitliche, fein abgestimmte Behandlungskonzepte ermöglichen eine ganzheitliche Versorgung und eine kontinuierliche medizinische Betreuung des Patienten.

    Einlass ab 15:00 Uhr. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

  4. März 2006

    Der Deutsche Schmerztag 2006

    Keine Angst vor Schmerzen im Krankenhaus

    Beinahe jeder zweite Patient im Krankenhaus erlebt eine Operation als schmerzhafte Erfahrung. Zu diesem Zweck richten die Sana Kliniken Sommerfeld am 24. März 2006 eine Telefonhotline für Patienten und Interessierte ein.

    Hat ein Patient wenig Schmerzen fördert das den Heilungsprozess und mindert die Wahrscheinlichkeit von Folgeerkrankungen. Die Praxis sieht in Deutschlands Krankenhäusern jedoch anders aus: Über 5 Millionen Menschen werden jährlich operiert, rund die Hälfte klagt anschließend über starke Schmerzen. “Dabei kann schon eine sorgfältige Vorbereitung der Operation Schmerzen auf ein Mindestmaß reduzieren”, sagt Dr. Kay Niemier, Oberarzt der Klinik für Manuelle Medizin und Leiter der Abteilung Invasive und Perioperative Schmerztherapie an den Sana Kliniken Sommerfeld.
    Die Kliniken in Sommerfeld nehmenden Deutschen Schmerztag 2006 zum Anlass, um über das wichtige Thema “Schmerzmedizin” zu informieren.
    Zu diesem Zweck wird am 24. März 2006 für Patienten und Interessierte von 12.00 bis 14.00 Uhr eine Telefonhotline unter der Rufnummer 033055-52390 eingerichtet. Herr Dr. Kay Niemier wird alle Fragen ausführlich beantworten.

    Aufklärung des Patienten schafft Vertrauen

    Ein erster wichtiger Punkt ist die Aufklärung des Patienten. Zu einem schmerzbewussten Verhalten gehört laut Oberarzt Dr. Niemier, dass der Arzt mit dem Patienten über die zu erwartende Stärke des Schmerzes spricht, beispielsweise vor großen Eingriffen. “Patienten werden mitgenommen, in dem wir sie besser aufklären – und es entsteht ein höheres Vertrauen zu dem Arzt”, unterstreicht der Oberarzt. Bei älteren Menschen und Tumorpatienten gelten besondere Herausforderungen. Denn gerade bei solchen Patienten können beim Einsatz von Schmerzmedikamenten Nebenwirkungen zu zusätzlicher Beeinträchtigung führen.

    Nach einer Untersuchung der Universität Witten/Herdecke haben mehr als die Hälfte der deutschen Kliniken kein klares Konzept der Schmerztherapie und behandeln Schmerzen nur auf nachdrückliches Klagen ihrer Patienten. Dazu Dr. Niemier: “Es zeigt sich immer mehr, dass eine effiziente Schmerztherapie eine wichtige Voraussetzung für die Lebensqualität der Patienten darstellt. Deshalb besprechen wir in einem zweiten Schritt gemeinsam mit dem Patienten über die eigentliche Schmerztherapie. Dazu zählen Medikamente, aber auch die Wahl des Operationsverfahrens. Der Chirurg ist zum Beispiel gefordert darüber nachzudenken, wie er seinen Schnitt gestaltet, ob quer oder längs. Möglicherweise ist gar ein minimalinvasiver Eingriff möglich, der deutlich weniger Schmerzen bereitet.

    Schmerzbewusstes Verhalten spart Schmerzmittel und senkt das Komplikationsrisiko

    Vieles ist in den letzten Jahren im medizinischen Bereich erreicht worden, was das Los schmerzkranker Patienten verbessert hat. “Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine konsequente und für den Patienten gezielt abgestimmte Schmerztherapie im Zusammenhang mit Operationen den Behandlungsverlauf günstig beeinflusst. “Je geringer die Akutschmerzen des Patienten”, so Dr. Niemier, “desto geringer ist auch die Wahrscheinlichkeit von Folgeerkrankungen. Und letztlich desto kostengünstiger ist der Klinikaufenthalt für das Gesundheitswesen. Das sollten alle Patienten wissen.”

    Die Sana Kliniken Sommerfeld – Hellmuth-Ulrici-Kliniken – gehören zur Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH, die Einrichtungen zur ambulanten, stationären und rehabilitativen Gesundheitsversorgung in Berlin und Brandenburg betreibt und deren Mehrheitsgesellschafter die Sana Kliniken GmbH & Co. KGaA, eine der führenden Klinikbetreiber Deutschlands, ist.

    Neben den Sana Kliniken Sommerfeld bieten auch die anderen Krankenhäuser der Sana Klinken Berlin-Brandenburg eine Telefonhotline zum Thema Schmerz an.

    Sana Krankenhaus Templin
    Am 22. März 2006; 14.00 -16.00 Uhr; Tel. 03987/42210

    Sana Krankenhaus Gransee
    Am 23. März 2006, 12.00 – 14.00 Uhr, Tel. 03306/ 75 91 53

    Sana Klinikum Lichtenberg
    Am 24. März 2006, 10.00 – 14.00 Uhr, Tel. 030/ 5518 2381

  5. März 2006
    Wie korrigiert man mit der Knieprothese ein X- oder O-Bein?

    Auf einem internationalen Symposium in Sommerfeld diskutieren Experten anhand von Live-Operationen.

    Die Sana Kliniken Sommerfeld sind am 17. März Schauplatz eines internationalen wissenschaftlichen Symposiums. Rund 20 Chefärzte der Fachrichtung Orthopädie aus ganz Europa kommen nach Sommerfeld, um sich zum Thema Kniegelenkersatz auszutauschen.
    Die Veranstaltung trägt den Titel „Soft Tissue Balancing in Total Knee Arthroplasty“. Ein Nicht-Orthopäde kann sich darunter wenig vorstellen. Die deutsche Übersetzung trägt auch nicht zur Klärung bei: „Weichteilbalancierung in der Knieendoprothetik“. Privatdozent Dr. med. Andreas Halder, Chefarzt der Klinik für Endoprothetik in Sommerfeld, ist der wissenschaftliche Leiter des Symposiums und erläutert, was sich hinter diesem wichtigen Fachthema verbirgt: „Die Komponenten des künstlichen Gelenks werden im Knochen des Ober- und Unterschenkels verankert. Das Kniegelenk ist jedoch umgeben von vielen Weichteilen – Muskeln, Sehnen und Bändern -, die für die Stabilität und Führung des Knies zuständig sind. Der Erfolg einer Kniegelenkersatzoperation hängt also entscheidend von der gleichmäßigen Weichteilspannung ab. Der Operateur muss deshalb genau wissen, wie er die Stabilität des Kniegelenkes durch sorgfältiges Balancieren der Weichteilspannung herstellt. Eine unzureichende Weichteilbalancierung kann sonst zu Beschwerden nach der Operation führen – auch wenn die Prothese scheinbar tadellos im Knochen sitzt.“

    Meist ist die Arthrose, der Gelenkverschleiß, daran schuld, dass ein Kniegelenkersatz zum Einsatz kommt. Die Knorpelschicht, die die Gelenkoberflächen schützen soll, kann sich abnutzen. Leider ist der Knorpel nicht in der Lage, selbst zu heilen. Der zunehmende Verschleiß führt dazu, dass Knochen direkt aufeinander reiben. Die Folge sind starke Schmerzen, zunächst nur bei Belastung, im fortgeschrittenen Stadium auch im Ruhezustand. Wenn die Schmerzen unerträglich werden, kann ein künstliches Gelenk Abhilfe schaffen. In Deutschland werden pro Jahr rund 100.000 künstliche Kniegelenke eingesetzt, Tendenz steigend. PD Dr. Halder verfügt über einen langjährige Erfahrung in der Knieendoprothetik. In Sommerfeld werden jährlich rund 800 Knieendoprothesen implantiert. Darüber hinaus hat der 41-jährige Orthopäde eine gewebeschonende minimal invasive Operationstechnik entwickelt, mit der er die Kunstgelenke routinemäßig einsetzt. Bei dem internationalen Symposium in Sommerfeld wird er mit seinen internationalen Kollegen nicht nur Fakten zur Weichteilbalancierung diskutieren, Studienergebnisse vorstellen und Erfahrungen austauschen. Auch die Praxis ist wichtiger Teil der Veranstaltung: Zwei Operationen werden live vom Operationssaal der Klinik für Endoprothetik in den Konferenzraum übertragen. Der Sommerfelder Chefarzt und sein Team werden die Weichteilbalancierung am Kniegelenk demonstrieren: Eine O-Bein- und eine X-Beinfehlstellung werden unter den wachen Augen der Experten korrigiert: „Das Kniegelenk ist häufig nur einseitig von Arthrose betroffen. Die Bänder, die das Knie stabilisieren sollen, schrumpfen auf der erkrankten Gelenkseite. Eine O – bzw. X-Beinfehlstellung ist die Folge. Bei der Implantation eines Kunstgelenkes korrigiert der Operateur die ungleiche Bandspannung und stellt so die natürliche Achse des Beines wieder her. Das versteht man unter Weichteilbalancierung“, erklärt PD Dr. Halder.

  6. Dezember 2005
    Sana Kliniken zeigen in Berlin und Brandenburg Flagge

    Umfirmierung vollzogen / über 80 Mio. Euro Investitionen / vernetzte Versorgungsstrukturen nehmen Konturen an / Dank an Mitarbeiter

    Nachdem die Sana Kliniken GmbH & Co. KGaA im Februar dieses Jahres sich mit 75,1 % an den Krankenhäusern des PARITÄTISCHEN Unternehmensverbundes Berlin beteiligt hat, wurde jetzt auch die Umbenennung unter der Dachmarke „Sana Kliniken Berlin-Brandenburg“ offiziell vollzogen. „Die Umbenennung hat zugleich einen starken symbolischen Charakter, sie verdeutlicht, dass der Integrations- und Innovationsprozess auf einem sehr guten Weg ist“, erläuterte der Sana Generalbevollmächtigte Otto Melchert. „Durch den Ausbau der bereits eingeleiteten Vernetzung zwischen den bestehenden ambulanten und stationären Strukturen könnten“, so Melchert weiter, „in Berlin und Brandenburg zukunftsweisende Versorgungsangebote geschaffen werden“. Die Sana Kliniken Berlin-Brandenburg blicken nach Einschätzung ihres Geschäftsführers Dr. Thomas Jendges positiv in die Zukunft. Mit einem umfangreichen Maßnahmen- und Investitionspaket in Höhe von mehr als 80 Mio. Euro sollen Angebot und Leistungen weiter verbessert und damit die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Dasselbe gelte für die Vernetzung der Brandenburger Grundversorgungskrankenhäuser mit Kooperationspartnern aus dem niedergelassenen und stationären Bereich in der Region. Wir danken unseren über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Berlin und Brandenburg, die mit Motivation und Engagement die Integration in den Sana Klinikenverbund tatkräftig mitgestaltet haben“, unterstrich der Geschäftsführer.

    Die jetzt unter dem Dach der „Sana Kliniken Berlin-Brandenburg“ zusammengefassten Krankenhäuser im Detail:

  • Sana Klinikum Lichtenberg (Oskar-Ziethen-Krankenhaus, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Lindenhof und Sozialpädiatrisches Zentrum)
  • Sana Kliniken Sommerfeld (Hellmuth-Ulrici-Kliniken) mit der Klinik für Endoprothetik und der Klinik für Manuelle Medizin sowie der Rehabilitationsklinik für Orthopädie und Pneumologie
  • Sana Krankenhausverbund Nordbrandenburg mit dem Sana Krankenhaus Gransee und dem Sana Krankenhaus Templin.


Die PARITÄTISCHE Gesundheitszentrum GmbH mit Polikliniken und über 100 niedergelassenen Ärzten sowie das PARITÄTISCHE MedizinZentrum am Krankenhaus Lichtenberg befinden sich gegenwärtig noch in der Umfirmierung.  Insgesamt werden sich die Sana Häuser in der Region weiterhin zielgerichtet auf vernetzte Versorgungsstrukturen sowie Spitzenmedizin ausrichten. 

Die Sana Kliniken GmbH & Co. KGaA mit Sitz in München wurde 1976 gegründet und zählt zu den führenden privaten Krankenhausbetreibern Deutschlands. Der Konzern umfasst aktuell 32 eigene Krankenhäuser mit einem erwarteten Umsatz von über 700 Mio. Euro im Jahr 2005. Annähernd 10.000 Vollzeitmitarbeiter betreuen dabei jährlich mehr als 200.000 Patienten stationär. Zum gesamten Klinikverbund gehören darüber hinaus weitere 25 Krankenhäuser im Management-Vertrag, 19 Pflegeheime und diverse Dienstleistungsgesellschaften.

  1. Dezember 2005
    Hellmuth-Ulrici-Kliniken Sommerfeld
    erhalten das KTQ-Zertifikat

Knapp zwei Jahre, ein 111 Seiten starker Selbstbewertungsbericht, ein 700 Fragen umfassender Katalog und unendlich viel Engagement der über 400 Klinikmitarbeiter liegen zwischen der Willensbekundung zur Teilnahme am Zertifizierungsverfahren und der feierlichen Übergabe des KTQ-Zertifikats am 8. Dezember 2005 durch Frau Dr. Siegrun Steppuhn, Abteilungsleiterin im MASGF und Kennerin der Hellmuth-Ulrici-Kliniken.

Mit dem KTQ-Zertifizierungsverfahren steht erstmals ein Zertifizierungsverfahren im Gesundheitswesen zur Verfügung, mit dem von medizinischen Einrichtungen im deutschen Gesundheitswesen – wie zum Beispiel Krankenhäusern – erbrachte Leistungen für die Öffentlichkeit transparent und nachvollziehbar dargestellt werden.

An der Entwicklung des Zertifizierungsverfahrens waren alle für das deutsche Gesundheitswesen relevanten Organisationen – die Bundesärztekammer, die Deutsche Krankenhausgesellschaft, die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenversicherungen und der Deutsche Pflegerat – beteilt.

Bundesweit sind von den knapp 2.200 Krankenhäusern mittlerweile 235 nach KTQ zertifiziert worden – mit den Hellmuth-Ulrici-Kliniken Sommerfeld das nunmehr 5. Brandenburger Krankenhaus.

Im Bunde der Sana Kliniken, zu denen die Hellmuth-Ulrici-Kliniken Sommerfeld  seit Februar diesen Jahres gehören, ist dies das erste Zertifikat, das an ein Krankenhaus der Sana Häuser vergeben wurde.

Die Sana Kliniken GmbH & Co KGaA hat sich im Februar diesen Jahrs mit 75,1 an den Krankenhäusern des PARITÄTISCHEN Unternehmensverbundes beteiligt. Die Umfirmierung des PARITÄTISCHEN Unternehmensverbundes in Sana Kliniken Berlin-Brandenburg und damit auch die Umfirmierung der Hellmuth-Ulrici-Kliniken Sommerfeld in Sana Kliniken Sommerfeld – Hellmuth-Ulrici-Kliniken – erfolgt noch in diesem Jahr.

  1. September 2005
    Neue Firmierung des PARITÄTISCHEN Unternehmensverbundes

    Die PARITÄTISCHE Unternehmensverbund, der im Sommer mehrheitlich von der Sana Kliniken GmbH & Co KGaA übernommen wurde, hat einen neuen Namen: Seit Oktober firmiert sie als Sana Kliniken Berlin-Brandenburg. Die einzelnen Einrichtungen des Verbundes wurden entsprechend umbenannt – in Sana Kliniken Sommerfeld, Sana Klinikum Lichtenberg sowie Sana Krankenhausverbund Nordbrandenburg mit dem Sana Krankenhaus Gransee und dem Sana Krankenhaus Templin.
    Die Sana ist mit 75,1 Prozent der Anteile Mehrheitsgesellschafter der Sana Kliniken Berlin-Brandenburg, den Rest hält der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband.

  2. September 2005
    Navigation in der Bandscheibenendoprothetik

    Die Bandscheibenendoprothetik ist seit mehreren Jahren ein Schwerpunkt in der Wirbelsäulenchirurgie der Klinik für Endoprothetik Sommerfeld, die von Chefarzt PD Dr. med. A. Halder geleitet wird.

    Um die künstliche Bandscheibe biomechanisch ideal zu platzieren, ist die konventionelle Röntgenkontrolle während der Operation häufig zu ungenau. Die in der Hüft- und Knieendoprothetik bereits angewandte computergestützte Navigation erlaubt nun dem Operateur die genaue Orientierung an der Wirbelsäule während der Operation. Damit ist die exakte Positionierung der künstlichen Bandscheibe auch bei minimalinvasivem Vorgehen möglich.

    Die navigierte Implantation einer Bandscheibenendoprothese wurde am heutigen Tag in der Klinik für Endoprothetik Sommerfeld deutschlandweit erstmalig von Dr. med. K. Ritter-Lang durchgeführt.