Achtsamkeit im Alltag – die besten Tipps

Das Wort Achtsamkeit wird immer häufiger gebraucht. Nicht nur dann, wenn sich Menschen in der spirituellen Szene unterhalten. Egal, wo man Beiträge liest, hört oder anschaut – der Begriff findet vielerorts Einzug. Das hat einen bedeutenden Grund: Menschen sehnen sich nach mehr Ruhe in sich sowie im außen. Dazu gehört die Achtsamkeit. Sie beschreibt einen Zustand, in dem der Fokus des Bewusstseins genau auf diesen einen Moment gerichtet ist; es gibt weder eine Vergangenheit noch eine Zukunft, sondern einzig und allein den jetzigen Moment. Wer sich im Alltag nach mehr Ruhe und Gelassenheit sehnt, kann die Tricks aus diesem Artikel umsetzen. Für einige Methoden braucht es ein bisschen Übung, um sie gut zu integrieren, während wiederum andere von jedermann leicht umsetzbar sind. 

Achtsames Duschen

Wer unter der Dusche steht, singt entweder, zerbricht sich über diverse Probleme den Kopf bzw. geht seinen Ängsten nach, indem er sich die Zukunft schlimm ausmalt – all das muss jedoch nicht sein. Natürlich kann der Fokus während des Duschens auf schöne Momente gerichtet werden, noch besser ist es jedoch, wenn man sich voll und ganz auf das Duschen konzentriert. Das heißt, dass genauestens wahrgenommen wird, wie das Wasser den Körper hinunterläuft, die Hitze vom Duschboden aufsteigt und die Haut gereinigt wird.

Beim Essen achtsam sein

Dieser Punkt ist nicht nur für die Übung der Achtsamkeit bedeutend. Der Körper wünscht sich, Nahrung ohne Ablenkung zu sich zu nehmen. Häufig gelingt dies nicht, weil zahlreiche Menschen während des Essens sprechen, lachen oder sich etwas anschauen. Natürlich ist es vollkommen okay, sich hin und wieder eine Serie oder einen Film anzusehen – wer jedoch Achtsamkeit üben möchte, darf sich die Zeit nehmen und ohne Ablenkung zu essen. Der Fokus wird hier voll und ganz auf das Essen gerichtet. 

Folgende Fragen können dabei helfen, im Moment zu bleiben: 

  • Wie schmecken die Lebensmittel? Was sticht besonders hervor?
  • Wie sehen die Lebensmittel aus?
  • Ist das Essen heiß oder kalt?
  • Bin ich satt?
  • Wie fühlt sich mein Körper an?
  • Habe ich oft genug gekaut?

Wer sich diesen Punkt zu Herzen nimmt und zukünftig mit mehr Achtsamkeit isst, wird einen Unterschied feststellen. Die Verdauung klappt meist besser, wenn öfters gekaut wurde. Auch die Ablenkung wirkt sich auf das Essverhalten aus – in vielen Fällen wird dadurch weniger gegessen. Um das Immunsystem zu stärken und die Verdauung zu verbessern, kann medizinisches Cannabis helfen. Die CBD-Tropfen haben allerlei positive Effekte auf den Körper. 

Achtsam durch die Natur laufen

Spazierengehen oder Joggen sind für viele Menschen eine tolle Beschäftigungsmöglichkeit, um herunterzukommen. Möchte man es noch effizienter machen, kann man dies mit noch mehr Achtsamkeit umsetzen. Das heißt, dass Aktive während des Laufens immer wieder auf den Moment fokussieren, die Bewegung wahrnehmen, den Körper spüren und damit mehr Ruhe in den eigenen Organismus bringen. 

Um mit dieser Praxis beim Gehen anzufangen, hilft es, jeden Schritt noch bewusster zu gehen. Bedeutend ist, dass der Körper während der Bewegungen wahrgenommen wird. Folgende Fragen können dienlich sein: 

  • Wie fühlen sich die Beine an? 
  • Wie ist der Untergrund? 
  • Wie fühlt sich die Haut an? 
  • Ist es warm oder kalt?
  • Weht der Wind?

All diese Punkte können in die Achtsamkeitspraxis einbezogen werden. Obgleich es zu Beginn merkwürdig ist, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen, wird es mit der Zeit immer leichter. Außerdem stärkt diese Praxis das Gefühl, im Körper zu sein und sich dem Moment hinzugeben. 

Achtsamkeit in Gesprächen

Viele Menschen führen Gespräche und sind auch dann mit den Gedanken irgendwo anders. Das sollte vermieden werden, indem sich Personen immer wieder fragen, ob das Gespräch dienlich ist. Wenn die Antwort darauf Ja ist, dann können die stets aufkommenden Gedanken beiseitegeschoben werden. Lautet die Antwort jedoch Nein, dann ist es ratsam, das Gespräch zu beenden. Es gibt nämlich zahlreiche Austausche, die weder der einen noch der anderen Seite einen Mehrwert bringt. Wenn Gespräche bereits am Laufen sind und ab einem bestimmten Zeitpunkt gemerkt wird, dass es sinnlos ist, darf es abgebrochen werden. 

Ansonsten ist es bedeutend, seine Konzentration zu steigern und dem Gesprächspartner aufmerksam zu lauschen – der Fokus richtet sich voll und ganz auf die Diskussion. 

Auch mit den Haustier sollte man achtsam umgehen und sich aktiv mit deren Bedürfnisse auseinander setzen.